San Francisco - Die in den USA eingereichte Sammelklage richtet sich sowohl gegen Bayer als auch gegen eine Reihe weiterer Pharmaunternehmen. Das teilten die Anwälte der Geschädigten am Dienstag in San Francisco mit. Außer mit den die Immunschwächekrankheit Aids auslösenden HI-Viren soll das Präparat auch mit Hepatitis-C-Viren belastet gewesen sein.
Bayer und andere Unternehmen sollen das fragliche Blutgerinnungsmittel in den Jahren 1984 und 1985 trotz des bereits bekannten Risikos einer Verunreinigung und einer damit wahrscheinlichen Infektion der Patienten verkauft haben. In den USA hatten die Konzerne den Verkauf zu diesem Zeitpunkt bereits gestoppt.
Bayer selbst liegt die in den USA von mehreren tausend Bluterkranken angestrengte Sammelklage gegen mehrere Pharmakonzerne wegen eines verunreinigten Blutmedikamentes noch nicht vor. Das sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag. Er verweigerte zugleich jeden Kommentar zu dem neuen Verfahren: "Das müssen erste die Juristen prüfen.
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