Wirtschaft



  • Drucken
  • Senden
  • Feedback
17.07.2003
 

Zeitungskrise

"Frankfurter Rundschau" kündigt weitere Entlassungen an

Die "Frankfurter Rundschau kämpft auch nach den Entlassungen der letzten Monate weiterhin mit zu hohen Personalkosten. Jetzt sollen weitere Stellen gestrichen werden.

Finanznot erzwingt weiteren Personalabbau: Frankfurter Rundschau
Zur Großansicht
DPA

Finanznot erzwingt weiteren Personalabbau: Frankfurter Rundschau

Frankfurt am Main - Zusätzlich zu den bereits vereinbarten Stellenstreichungen sollen bis spätestens Ende 2004 noch 130 weitere Arbeitsplätze im Druckhaus in Neu-Isenburg und im Frankfurter Verlagshaus abgebaut werden, wie das Blatt in seiner Donnerstagausgabe schreibt.

"Wir müssen investieren, es gilt Bankverbindlichkeiten zu tilgen und nicht zuletzt auch Rücklagen zu bilden", begründete der Geschäftsführer des Druck- und Verlagshauses Frankfurt, Günter Kamissek, den Stellenabbau. Da der bis Ende 2004 vereinbarte Haustarifvertrag betriebsbedingte Kündigungen ausschließe, werde man mit dem Betriebsrat alternative Lösungen suchen.

Grund seien die hohen Personalkosten, die trotz Verzichts der Belegschaft auf Weihnachts- und Urlaubsgeld noch immer höher liegen als geplant. Man wolle aber von 2005 an wieder zum Flächentarifvertrag zurückkehren. Das Land Hessen hatte für das Zeitungshaus eine Bürgschaft übernommen.

Diesen Artikel...

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks posten:

  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Xing
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Wirtschaft

© SPIEGEL ONLINE 2003
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH









TOP



TOP