Wirtschaft



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06.08.2003
 

Mobilcom-Milliardenforderung

"Da tickt eine Bombe"

Nach dem Ausstieg aus dem UMTS-Geschäft will Mobilcom-Chef Thorsten Grenz einen Teil der Lizenz-Milliarden zurückfordern. Nach seiner Einschätzung sollen dem Unternehmen sieben Milliarden Euro zustehen.

Hofft auf UMTS-Milliarden: Mobilcom-Chef Grenz
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AP

Hofft auf UMTS-Milliarden: Mobilcom-Chef Grenz

Büdelsdorf - 85 Prozent des Lizenzpreises von 8,5 Milliarden Euro könne Mobilcom zurückfordern, sagte Grenz der "Wirtschaftswoche". Seiner Meinung nach ist dies möglich, weil man die Lizenz, die für 20 Jahre gelte, nach nur drei Jahren an des Staat zurückgebe. "Da tickt eine Bombe. Vieles deutet auf einen Vergleich hin, der jahrelange Rechtsstreitigkeiten vermeidet", so der Mobilcom-Chef.

Verwaltungsrechtler prüfen seit einigen Wochen im Auftrag von Mobilcom Chart zeigen, ob ein Teils des Lizenzpreises rückerstattet werden kann. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob die Vergabe der UMTS-Lizenz als Verwaltungsakt anzusehen ist. In diesem Fall hätte Mobilcom nach Angaben eines Unternehmenssprechers Anspruch auf eine anteilige Erstattung.

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