Stuttgart - Das Tochterunternehmen der DaimlerChrysler AG hat in den ersten sieben Monaten dieses Jahres rund ein Prozent weniger Autos verkauft als im Vorjahreszeitraum. Der Absatz der Marken Mercedes, smart und Maybach sank damit auf 717.900 Pkw (Vorjahr: 727 300). Das teilte DaimlerChrysler-Konzern in Stuttgart mit.
Absatzrückgänge gab es vor allem auf dem deutschen Markt. In den ersten sieben Monaten 2003 sank die Zahl der verkauften Mercedes-Benz-Modelle um acht Prozent auf 205.300. Im Juli wurden sogar zwölf Prozent weniger als im Vorjahresmonat verkauft. Dies sei darauf zurückzuführen, dass im Juli 2002 nach der Einführung der neuen E-Klasse besonders viele Autos verkauft worden waren, sagte ein Sprecher.
Bessere Verkaufszahlen vermeldet die Mercedes Car Group aus dem internationalen Handel. Weltweit verkaufte die DaimlerChrysler Tochter im Juli 108.800 Fahrzeuge. Das sind rund drei Prozent mehr als im Vorjahresmonat und neuer Verkaufsrekord. Vor allem in Amerika und China boomt das Geschäft.
In den USA lieferte der Konzern im Juli 18.700 Mercedes-Automobile aus und verzeichnete damit ein Anstieg um 25,5 Prozent zum Vorjahresmonat. Auch in Asien verzeichnete der Autobauer ein dickes Plus: Der Absatz kletterte um 21 Prozent auf 52.200 Pkw. Dabei hatte Japan einen Anteil von 22.100 Autos (plus 7 Prozent).
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