Berlin - Die eigens von Bund und Ländern gegründete Firma Fiskus prüfe, 13 Jahre erfolgloser Entwicklung für ein Lohnsteuerprogramm zu begraben und das vorhandene Programm eines Bundeslandes weiterzuentwickeln, berichtete der "Tagesspiegel am Sonntag" ohne Quellenangabe.
Ein Bericht eines externen Prüfers werde zudem harte Kritik an der mangelhaften Organisation bei Fiskus und seinen staatlichen Eigentümern üben, hieß es unter Berufung auf Regierungskreise.
Ein Sprecherin des Finanzministeriums sagte zu dem Bericht: "Wir wissen, dass es da Klärungsbedarf gibt. Die Gespräche laufen noch, es ist noch keine Entscheidungen gefallen."
Seit 1991 haben Bund und Länder dem Bericht zufolge mehr als 900 Millionen Euro für das Projekt ausgegeben, obwohl anfangs nur 170 Millionen Euro geplant gewesen seien.
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