München - Der Klimaindikator sei von 95,4 Punkten im März auf 96,3 Punkte im April gestiegen, teilte das Ifo-Institut am Montag in München mit. "Die neuen Umfrageergebnisse lassen auf eine weitere, wenn auch moderate Konjunkturerholung schließen. Von einem gefestigten Aufschwung kann aber noch nicht gesprochen werden", sagte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Volkswirte hatten im Schnitt angesichts der mäßigen Konjunkturdaten der vergangenen Wochen mit einem leichten Rückgang des Index auf 95,1 Zähler gerechnet.
Der Teilindex zur Lageeinschätzung stieg auf 94,9 von revidiert 92,2 Punkten im März, wie das Ifo weiter mitteilte. Das ist der höchste Stand seit drei Jahren. Der Teilindex zu den Geschäftserwartungen gab dagegen nach auf 97,8 von revidiert 98,8 Punkten.
Der Ifo-Index ist einer der wichtigsten Frühindikatoren der deutschen Wirtschaft. Das Ifo-Institut ermittelt den Geschäftsklimaindex einmal monatlich aus einer Umfrage unter 7000 Unternehmen.
Im Durchschnitt erwarteten Volkswirte einen Rückgang von 95,4 Punkten im März auf 95,3 Punkte. Im März war der Indikator von 96,4 Punkten im Vormonat auf 95,4 Punkte gefallen. Bis Januar war der Indikator neun Mal in Folge gestiegen, bevor er sich im Februar überraschend wieder verschlechterte.
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