Frankfurt am Main - Das Umsatzwachstum von Aldi habe sich deutlich abgeschwächt, heißt es in einer Untersuchung des Marktforschungsinstitutes AC Nielsen. Nach einem Zuwachs im Jahr 2002 von 11,9 Prozent sei das Verkaufsvolumen des größten deutschen Discounters im vergangenen Jahr nur noch um magere 3,0 Prozent gestiegen.
Auch bei den Discountern insgesamt stellten die Marktforscher ein schwächeres Umsatzwachstum fest. Hier fiel das Wachstum mit 5,8 Prozent 2003 ebenfalls deutlich geringer aus als im Jahr davor (10,4 Prozent).
Der Umsatz des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland wuchs AC Nielsen zufolge 2003 um 1,5 Prozent auf 121,7 Milliarden Euro. Eine überdurchschnittliche Entwicklung verzeichneten neben den Discountern die großen (plus 3,4 Prozent) und kleinen Verbrauchermärkte (plus 2,1 Prozent). Supermärkte (minus 1,7 Prozent) und Geschäfte mit Verkaufsflächen unter 400 Quadratmetern (minus 8,3 Prozent) gehörten dagegen weiter zu den Verlierern.
Die Discounter haben der Studie zufolge einen Anteil von 23 Prozent an der Zahl aller Geschäfte, beim Umsatz kommen sie auf 38 Prozent. Im Schnitt, so die Marktforscher, gehen die Verbraucher rund 42-mal pro Jahr zu Aldi, Lidl oder Norma und sie decken damit etwa ein Viertel ihres Bedarfs an Konsumgütern.
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