Berlin - Dadurch wollten die Unternehmen die Sondersteuer umgehen, berichtet der "Tagesspiegel" (Dienstagausgabe). Der Discounter Rewe habe seine Alcopop-Marke von Wodka- auf Weinzusatz umgestellt, sagte ein Sprecher der Rewe-Gruppe der Zeitung. Genauso gehe der Spirituosenhersteller Berentzen bei seinem Mixgetränk "Puschkin Vibe" vor.
Vorreiter der Umstellung seien große Ketten wie Aldi oder Lidl, die einen großen Teil des Alcopop-Marktes beherrschten. Damit führe die Sondersteuer lediglich dazu, dass das Alter der Konsumenten auf 16 Jahre sinke. Während Alcopops schon bisher nur an Jugendliche ab 18 Jahre verkauft werden durften, gilt für Wein- und Biermixgetränke eine Altersgrenze von 16 Jahren. Zudem seien die neuen Alcopops rund 20 Cent pro Flasche billiger, weil auf sie keine Branntweinsteuer erhoben werde.
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