Berlin/Stuttgart - "Ich rechne damit, dass wir ein ordentliches Weihnachtsgeschäft kriegen", sagte Schröder den "Stuttgarter Nachrichten". Notwendig sei eine vernünftige Balance zwischen Konsumausgaben und Sparen.
Den inzwischen fallen gelassenen Vorstoß, das Wirtschaftswachstum über die Verschiebung des Feiertages 3. Oktober zu stärken, rechtfertigte Schröder: "Ich wusste, dass das nicht populär sein würde. Aber ich wollte deutlich machen, dass wir uns in einer wirklich veränderten ökonomischen und internationalen Umgebung behaupten wollen."
Deutschland müsse auch aus sozialen Gründen Hochlohnland bleiben. "Das war der Hintergrund zu sagen: Lasst uns den Tag der Deutschen Einheit an einem Sonntag feiern", betonte er.
Ungeachtet des wegen des Hartz-IV-Gesetzes zu erwartenden drastischen Anstiegs der Arbeitslosenzahlen verteidigte der Kanzler die Arbeitsmarktreformen. Statistisch sei ein Anstieg möglich. Doch das Prinzip, das dahinter stehe, sei unverzichtbar.
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