Hamburg - Unternehmen wie die Deutsche Bank versündigten sich an der sozialen Marktwirtschaft, sagte Peters der "Bild"-Zeitung. "Die Gewinnmaximierung auf Kosten der Allgemeinheit ist Verrat an der Gesellschaft. Solche Firmen sollten wir ächten, die müssen moralisch an den Pranger", forderte Peters. Die Deutsche Bank hatte in der vergangenen Woche angekündigt, trotz eines Jahresüberschusses von 2,5 Milliarden Euro 6400 Stellen abzubauen.
Der Gewerkschaftschef warf den betreffenden Führungskräften Gefühlskälte vor. "Einige Manager sind zu sozialen Autisten mutiert, die emotional völlig von ihren Belegschaften entfremdet sind und die Menschen nur noch als Kostenfaktor betrachten. Dabei sind gerade die Arbeitnehmer diejenigen, die die Gewinne erwirtschaften", sagte Peters.
Peters forderte die Bundesregierung auf, das Verhalten der Konzerne beim Stellenabbau unter schärfere Auflagen zu stellen. "Wir müssen verhindern, dass Heuern und Feuern, wie die Union es will, so leicht wird wie in den USA", fordert er. Statt den Kündigungsschutz weiter zu lockern, müsse er gerade jetzt verschärft werden.
Alarmstimmung bei der Deutschen Bank
Die öffentliche Empörung sorgt nunmehr auch für innerbetrieblichen Druck bei der Deutschen Bank. Mehr und mehr Betriebsräte plädierten dafür, mit Kritik am Vorstand an die Öffentlichkeit zu gehen, schreibt der "Tagesspiegel" unter Berufung auf das Umfeld des Gremiums. Der Bankenexperte der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, Wolfgang Hermann, sagte der Zeitung: "Ackermanns Ansehen ist auch in der Bank schwer beschädigt."
Ein führender Manager der Bank, der nicht genannt werden wollte, sagte dem "Tagesspiegel", die ganze Debatte sei schockierend. "Der Boykott ist völlig ungerechtfertigt, schließlich haben wir keine vergifteten Lebensmittel verkauft. Der Zorn trifft die Falschen, nämlich die Mitarbeiter in den Filialen."
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Bankrott. mehr...
Mission erfüllt. mehr...
............aber die Deutsche Bank hat den fiesesten Dauergrinser als Oberhaupt. Menschen, die immer grinsen sind mir ein absolutes Greuel! mehr...
Jetzt auch noch SAP, Telecom, TUI und andere DAX-Unternehmen, die heute wegen Gewinnwarnungen starke Kursverluste hatten. Das sind doch keine Einzelfälle mehr. Das Fehlbesetzung von Vorständen und Managern, ala Esser. TUI [...] mehr...
Mag ja sein. In dem gegebenen Fall werden aber nur die Immobilien, die Markenrechte und die Kunden verkauft (komische Formulierung eigentlich). Die Firma selbst bleibt im Eigentum der DZ und somit ändert sich für die Mitarbeiter [...] mehr...
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