Wirtschaft



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16.02.2005
 

Soziale Schere

Zahl der US-Obdachlosen steigt, Hilfe schwindet

Der Anlauf auf die Suppenküchen und Obdachlosenheime wird größer - doch immer öfter werden Hilfesuchende abgewiesen: In den USA hat die Zahl der Obdachlosen und hungernden Menschen zugenommen, gleichzeitig sinkt die staatliche Unterstützung.

Obdachlose in New York vor Fernsehmonitor: Mittel gekürzt
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AP

Obdachlose in New York vor Fernsehmonitor: Mittel gekürzt

Washington - Das geht aus einer Studie der "Nationalen Studentenkampagne gegen Hunger und Obdachlosigkeit" hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Die Gruppe hat dafür 900 Einrichtungen in 32 Bundesstaaten befragt.

Dreiviertel der Suppenküchen und 65 Prozent der Obdachlosenheime hatten laut Studie 2004 mehr Zulauf als im Vorjahr. Die Zahl der Hilfesuchenden sei um rund ein Viertel gestiegen. Gleichzeitig berichtete aber fast jede zweite Einrichtung, dass ihr die Mittel gekürzt wurden. 24 Prozent der Suppenküchen und 77 Prozent der Obdachlosenheime hätten Menschen abweisen müssen.

"Die Regierung muss die Geldmittel für Unterkünfte, erschwingliche Wohnprojekte, Essenshilfe und andere soziale Programme aufstocken, die direkt Amerikanern mit den niedrigsten Einkommen zu Gute kommen", verlangte die Studentenorganisation, die 1985 gegründet wurde und seitdem Spenden für Arme sammelt und eigene Projekte finanziert.

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