Washington - Das geht aus einer Studie der "Nationalen Studentenkampagne gegen Hunger und Obdachlosigkeit" hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Die Gruppe hat dafür 900 Einrichtungen in 32 Bundesstaaten befragt.
Dreiviertel der Suppenküchen und 65 Prozent der Obdachlosenheime hatten laut Studie 2004 mehr Zulauf als im Vorjahr. Die Zahl der Hilfesuchenden sei um rund ein Viertel gestiegen. Gleichzeitig berichtete aber fast jede zweite Einrichtung, dass ihr die Mittel gekürzt wurden. 24 Prozent der Suppenküchen und 77 Prozent der Obdachlosenheime hätten Menschen abweisen müssen.
"Die Regierung muss die Geldmittel für Unterkünfte, erschwingliche Wohnprojekte, Essenshilfe und andere soziale Programme aufstocken, die direkt Amerikanern mit den niedrigsten Einkommen zu Gute kommen", verlangte die Studentenorganisation, die 1985 gegründet wurde und seitdem Spenden für Arme sammelt und eigene Projekte finanziert.
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