Frankfurt am Main - Aus dem heute veröffentlichten Geschäftsbericht der Bank geht hervor, dass Ackermann im Geschäftsjahr 2004 insgesamt 10,1 Millionen Euro erhielt. Im Vorjahr kam der Schweizer Manager auf 11,1 Millionen Euro und damit auf die höchste veröffentlichte Gehaltssumme eines Spitzenmanagers in Deutschland. Die Deutsche Bank
hatte 2004 ihren Gewinn deutlich gesteigert, war aber wegen eines gleichzeitig angekündigten Stellenabbaus stark in die Kritik geraten.
Ackermanns Bezüge setzten sich aus einem Fixgehalt von 1,2 Millionen Euro und einem variablen Gehalt - bestehend aus einer Bar- und einer aktienbasierten Komponente - in Höhe von insgesamt 8,9 Millionen Euro zusammen. Insgesamt betrug die Vergütung für den Vorstand 25,1 Millionen Euro, zehn Prozent weniger als im Vorjahr.
Der Bank-Chef äußerte sich positiv über den Beginn des Jahres 2005. "Der gute Start in das laufende Geschäftsjahr bestärkt uns in der Überzeugung, dass wir Ihnen in einem Jahr berichten können, unsere ehrgeizigen Ziele erreicht zu haben", heißt es im Brief des Vorstandssprechers, der den Geschäftsbericht einleitet.
Ackermann hatte wiederholt das Ziel ausgegeben, mit der Bank 2005 eine Eigenkapitalrendite vor Steuern von 25 Prozent zu erreichen. Im abgelaufenen Jahr lag der Wert bei 16 Prozent, nach zehn Prozent im Vorjahr.
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