Frankfurt am Main - Getrieben von einer guten Entwicklung an den Märkten hat die Deutsche Bank im ersten Quartal einen Gewinnsprung verbucht und ihr Renditeziel für 2005 bekräftigt.
Alle wesentlichen Maßnahmen zur Restrukturierung und Kostenreduzierung seien umgesetzt oder in die Wege geleitet worden, teilte Deutschlands größtes Geldhaus heute in Frankfurt mit. Die Deutsche Bank will vor Steuern und Restrukturierungskosten 2005 eine Eigenkapitalrendite von 25 Prozent erzielen.
Um dieses Ziel zu erreichen, hatte Ackermann im Februar den Abbau von brutto rund 6400 Stellen weltweit angekündigt. "Zur langfristigen Sicherung unserer Wettbewerbsfähigkeit werden wir dort an der Verbesserung unserer Kosteneffizienz arbeiten, wo noch Nachholbedarf besteht", sagte Ackermann heute. "Dieser Herausforderung müssen wir uns weiterhin stellen. Die Maßnahmen sind schmerzhaft, aber wir haben keine Alternative."
Einige Politiker hatten zum Boykott der Bank aufgerufen. Der saarländische SPD-Chef Heiko Maas hatte Ackermann angesichts des starken ersten Quartals am Donnerstag aufgefordert, auf den geplanten Stellenabbau zu verzichten.
Auch die SPD-Linke Andrea Nahles forderte gestern eine Rücknahme des geplanten Arbeitsplatzabbaus. Der Erfolg eines deutschen Unternehmens sei ein Grund zur Freude, sagte sie der "Thüringer Allgemeinen". "Allerdings wäre meine Freude größer, wenn eine zweite Botschaft direkt nachgeschoben worden wäre: Dass man angesichts dieser überraschend hohen Renditen jetzt auf Arbeitsplatzabbau verzichtet", sagte Nahles.
Gestern hatte die Bank die zentralen Kennzahlen für das Auftaktquartal veröffentlicht und unter dem Strich einen Gewinn von 1,103 Milliarden Euro ausgewiesen (Vorjahr 941 Millionen). Damit übertraf das Institut die Prognosen der Analysten um rund 300 Millionen Euro. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern und Restrukturierungslasten lag mit 33 Prozent klar über den für das Gesamtjahr angepeilten 25 Prozent. Die Gesamterträge kletterten um sieben Prozent auf 6,6 Milliarden Euro.
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Bankrott. mehr...
Mission erfüllt. mehr...
............aber die Deutsche Bank hat den fiesesten Dauergrinser als Oberhaupt. Menschen, die immer grinsen sind mir ein absolutes Greuel! mehr...
Jetzt auch noch SAP, Telecom, TUI und andere DAX-Unternehmen, die heute wegen Gewinnwarnungen starke Kursverluste hatten. Das sind doch keine Einzelfälle mehr. Das Fehlbesetzung von Vorständen und Managern, ala Esser. TUI [...] mehr...
Mag ja sein. In dem gegebenen Fall werden aber nur die Immobilien, die Markenrechte und die Kunden verkauft (komische Formulierung eigentlich). Die Firma selbst bleibt im Eigentum der DZ und somit ändert sich für die Mitarbeiter [...] mehr...
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