Berlin - In der Affäre um zweifelhafte Kredite in Millionenhöhe für die Immobilienfirma Aubis sind acht ehemalige Vorstände der Berlin Hyp und sechs zum Teil nicht mehr aktive Aufsichtsräte der Bank wegen Untreue im besonders schweren Fall angeklagt. Das Verfahren gegen zwei Ex-Manager wurde wegen Verhandlungsunfähigkeit abgetrennt.
Die umstrittenen Kredite und eine zeitnahe Barspende von Aubis an die CDU hatten 2001 die Bankenkrise ausgelöst und zum Bruch der Berliner CDU/SPD-Koalition geführt. Die Angeklagten sollen in unterschiedlicher Beteiligung zwischen Mai 1996 und September 1997 der Vergabe von unzureichend gesicherten Großkrediten an Aubis zugestimmt haben, so dass 75 Millionen Euro Bankvermögen der Berlin Hyp gefährdet wurden.
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