Düsseldorf - Die vier Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone
, E-Plus und O2 gewannen im zweiten Quartal des laufenden Jahres insgesamt rund 1,68 Millionen Nutzer hinzu. Die Gesamtkundenzahl im Mobilfunk stieg den Statistiken der Unternehmen zufolge in Deutschland damit bis Ende Juni auf 74,1 Millionen.
Rein rechnerisch haben demnach inzwischen neun von zehn Bundesbürgern ein Handy. Ein Jahr zuvor waren statistisch gesehen acht von zehn Bundesbürgern über das Mobiltelefon erreichbar.
Im europäischen Vergleich liegt die Bundesrepublik mit einer Marktdurchdringung im Mobilfunkbereich von rechnerisch knapp 90 Prozent im Mittelfeld. "Skandinavier, Österreicher und Italiener liegen weit vor uns", sagte ein Vodafone-Sprecher. Angesichts zahlreicher Zweithandys und Mobilfunkkarten für Laptops ist eine Nutzungsrate von über 100 Prozent möglich.
Marktführer T-Mobile verzeichnet dabei nach Angaben aus Branchenkreisen im laufenden dritten Quartal 2005 ein ungebrochenes Wachstum. T-Mobile habe im bisherigen Quartalsverlauf dem Vormarsch von Billiganbietern wie Simyo trotzen können, hieß es.
Mit einem Kundenzuwachs von 623.000 war die Tochter der Deutschen Telekom
im zweiten Quartal 2005 der am schnellsten wachsende Netzbetreiber im Inland. Vodafone sieht sich mit einem Marktanteil von 37,4 Prozent aber nur knapp hinter T-Mobile mit rund 38 Prozent.
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