Palo Alto - Wie Hewlett-Packard (HP)
nach US-Börsenschluss mitteilte, stieg der Umsatz im vergangenen Quartal von 18,9 Milliarden Dollar im Vorjahr auf 20,8 Milliarden Dollar. Der Überschuss ging dagegen von 586 auf 73 Millionen Dollar zurück, weil HP für die Repatriierung von 14,5 Milliarden Dollar Gewinn aus dem Ausland Steuern zahlen musste.
Vor Sonderposten wurden 36 Cent Gewinn pro Aktie erwirtschaftet nach 24 Cent im Vorjahreszeitraum. Damit lag HP über den Erwartungen. Die von Thomson First Call befragten Experten hatten im Schnitt mit 31 Cent gerechnet. Beim Umsatz hatten sie 20,47 Milliarden Dollar angesetzt.
Die Druckersparte IPG blieb der rentabelste Geschäftsbereich. Sie steuerte 771 Millionen Dollar zum operativen Gewinn bei. Ihre operative Marge stieg von 12,7 Prozent im zweiten Quartal 2005 auf 13 Prozent. Der Umsatz erhöhte sich um fünf Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar.
Notebook-Boom lässt PC-Sparten-Gewinn klettern
Die PC-Sparte PSG machte auf Grund der starken Notebook-Nachfrage mit 6,4 Milliarden Dollar acht Prozent mehr Umsatz als ein Jahr zuvor. Der Absatz in ausgelieferten Einheiten wuchs um 14 Prozent. Der operative Gewinn des Bereichs stieg von 23 auf mehr als das Siebenfache auf 163 Millionen. Die operative Marge stieg von 2,3 Prozent im zweiten Quartal 2005 auf 2,6 Prozent.
Der Umsatz der Hardwaresparte ESS, in der das Geschäft mit Servern und Datenspeicherprodukten gebündelt ist, kletterte im Vorjahresvergleich um ein Fünftel auf vier Milliarden Dollar. Nach einem Verlust von 211 Millionen Dollar im dritten Quartal 2004 wurde ein operativer Gewinn von 150 Millionen Dollar erwirtschaftet.
Ausblick besser als erwartet
Für das laufende Quartal stellte HP den Anlegern bei 22,4 bis 22,8 Milliarden Dollar Umsatz zwischen 44 und 47 Cent Gewinn pro Aktie vor Sonderposten in Aussicht. Aktienexperten hatten im Schnitt mit einer Prognose von 43 Cent Gewinn pro Aktie bei 22,673 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet.
Das Unternehmen rechnet mit einer außerordentlichen Belastung von 900 Millionen Dollar nach Steuern - oder 22 Cent pro Aktie - im Zusammenhang mit Personalabbaumaßnahmen. Das Unternehmen hatte angekündigt, in den nächsten 18 Monaten 14.500 Stellen zu streichen.
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