Berlin - Im so genannten Anholt-GMI-Index über das Auslandsimage von 25 Ländern liege die Bundesrepublik an siebter Stelle, teilte die Initiative "Partner für Innovation" heute in Berlin mit. Deutschland habe in der Studie besser abgeschnitten als etwa die Niederlande, Frankreich, Neuseeland und die USA.
Vor allem Qualitätsprodukte wie Autos "Made in Germany" hätten zur Spitzenplatzierung im internationalen Vergleich geführt. "Dass Deutschland als Hersteller von Markenprodukten sogar die USA übertrumpft, ist bemerkenswert", zitierte Umfrageleiter Simon Anholt. Dies gelte umso mehr als es sechs Mal so viele bekannte US-Marken gebe. Der Anholt-GMI-Index ist ein Meinungsbarometer, für das vierteljährlich 18.000 Verbraucher weltweit unter anderem zu Politik, Wirtschaft und Kultur befragt werden.
Das gute Ansehen Deutschlands in der Welt werde im Inland dagegen weitestgehend ausgeblendet, teilten die "Partner für Innovation" weiter mit. So werde Deutschland im Ausland durchweg als modernes Land wahrgenommen, während nur 60 Prozent der Deutschen diese Auffassung teilten. Ebenso hielten die Menschen in den USA, Spanien, Großbritannien und anderen Ländern Deutschland wesentlich öfter für einen guten Standort als die Deutschen selbst.
Grundlage dieser Bewertung waren Umfragen der Meinungsforschungsinstitute Forsa in Deutschland sowie von Emnid in mehreren europäischen Ländern und den USA unter jeweils 1000 Menschen. Die 2004 gegründete Initiative "Partner für Innovation" geht auf einen Vorschlag von Bundeskanzler Gerhard Schröder zurück und vereinigt zahlreiche namhafte deutsche Unternehmen sowie Vertreter von Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.
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