Berlin - Die Regierung Helmut Kohls führte einst den Karenztag ein, die Regierung Schröder schaffte ihn kurz nach ihrem Amtsantritt wieder ab. Nun, kurz vor der vorgezogenen Wahl, steht das Thema Lohnfortzahlung wieder auf der Tagesordnung.
"Ich bin dafür, dass Arbeitnehmer im Krankheitsfall in den ersten beiden Tagen keine Lohnfortzahlung erhalten", sagte DIHK-Chef Ludwig Georg Braun der "Welt". Seine Begründung: Eine solche Selbstbeteiligung der Arbeitnehmer "stärke die Eigenverantwortung".
Außerdem würden zwei Karenztage für die Unternehmen eine deutliche Entlastung bringen, betonte Braun. Das stärke ihre Wettbewerbsfähigkeit und schaffe Spielraum für Investitionen. Trotz des relativ niedrigen Krankenstandes in Deutschland koste die Unternehmen die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall pro Jahr fast 30 Milliarden Euro.
Die Karenztag-Regelung, die unter der Union/FDP-Koalition 1996 eingeführt worden war, hatte in der Praxis wenig Auswirkungen. Die Einschränkung der Lohnfortzahlung wurde in vielen Fällen durch tarifvertragliche Regelungen wieder aufgehoben.
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Oder Lebensverlängerung solange bis nichts mehr am Nicht-Tod verdient werden kann? Deshalb sind die meisten Anbieter ja auch gegen die Rechtmäßigkeit von PV. mehr...
Ich lese hier immer Reform. Das was da im Bundestag verabschiedet wurde ist eine glatte Beleidigung für das Wort "Reform".... mehr...
die HUK Coburg hat mir gerade eine Beitragserhöhung von 20% geschickt. Wer dieser Gesundheistreform im Bundestag zustimmt gehört meines Erachtens geteert und gefedert. Vielleicht stecken die sich ja dann auch noch mit der [...] mehr...
ich bin entsetzt über das Gelesene, vor allem beunruhigt mich die Lage der Klinikärzte. Der Gedanke, einmal mit diesen "kranken" Ärzten konfrontiert zu werden, macht mir jetzt schon Angst. Wo sind wir in Deutschland [...] mehr...
Naja, ich habe Sie nur zitiert... Ja, und das dürfen die Ärzte eben so einfach nicht, ausser der GKV-Patient wünscht die private Behandlung. Da wäre er aber schön blöd, denn dann müßte er die private Behandlung bezahlen und [...] mehr...
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