Frankfurt - Mit dem Arbeitsplatzabbau sollen Kostenstrukturen optimiert werden, sagte der Deutschland-Chef von Hewlett-Packard
, Uli Holdenried, in Böblingen bei Stuttgart. An welchen Standorten es zum Arbeitsplatzabbau kommen werde, sagte Holdenried jedoch nicht. Hewlett-Packard (HP) hat in Deutschland 9250 Mitarbeiter.
Grundsätzliche würden in nahezu allen Geschäftsbereichen Stellen gestrichen, gab das Unternehmen bekannt. Besonders betroffen seien jedoch Jobs in der Verwaltung, weniger hart würde beim Vertrieb gekürzt. Der Abbau beträfe sowohl Beschäftigte, die den deutschen Markt betreuen, als auch Mitarbeiter, die europaweite und weltweite Aufgaben wahrnehmen, sagte Holdenried. Das Unternehmen habe das Ziel, den Abbau der Arbeitsplätze sozialverträglich zu gestalten. Entlassungen wollte der HP-Deutschland-Chef jedoch nicht ausschließen. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat haben bereits begonnen.
Zu welchen Einsparungen die Stellenstreichungen führen sollen, sagte Holdenried nicht. Bereits am Montag hatte HP angekündigt, bis 2008 in Europa 5969 Stellen zu streichen. Weltweit will das Unternehmen knapp ein Zehntel der 150.000 Arbeitsplätze abbauen. In Europa beschäftigt der Konzern 45.000 Mitarbeiter.
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