New York - Das Boulevardblatt "New York Post" hatte berichtet, Microsoft habe Time Warner vorgeschlagen, das Redmonder Internetportal MSN mit der Time-Tochter AOL zu verschmelzen. Mit dieser Nachricht steht das mitunter für waghalsige Thesen bekannte Blatt allerdings ziemlich allein da. Reuters berichtet unter Verweis auf informierte Kreise, Time Warner und Microsoft
hätten in den vergangenen Monaten lediglich über einen Teilverkauf AOLs verhandelt.
Microsoft soll unter anderem an den Online-Vermarktungsaktivitäten von AOL interessiert gewesen sein. Über ein Joint Venture oder gar eine Fusion hätten die beiden Konzerne aber nicht gesprochen. "Es gab im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit Gespräche", zitiert die Agentur eine anonyme Quelle. Der "Post"-Bericht sei jedoch "komplett überzogen".
Time Warners Aktie stieg nach Bekanntwerden des AOL-Gerüchts deutlich. An der Wall Street notierte das Papier bei 18,32 Dollar über zwei Prozent im Plus.
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