Wirtschaft



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14.11.2005
 

Luxus-Flop

VW stoppt Phaeton-Verkauf in den USA

In den ganzen USA hat Volkswagen von Januar bis September gerade mal 650 Exemplare seines Luxuswagens Phaeton verkauft. Nun zieht der Konzern die Konsequenzen daraus - und kapituliert.

Wolfsburg - "Wir werden den Phaeton ab Sommer 2006 in den USA nicht mehr anbieten", sagte ein VW-Sprecher am Vormittag in Wolfsburg. Damit steigt der Konzern komplett aus dem Geschäft mit Oberklassefahrzeugen in den Vereinigten Staaten aus.

Edler Verlustbringer: Auch in den USA funktioniert die Luxusmarkenstrategie von VW schlecht
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DPA

Edler Verlustbringer: Auch in den USA funktioniert die Luxusmarkenstrategie von VW schlecht

VW reagiert auf die schlechte Verkaufsbilanz des Modells in den USA und versucht zugleich, seine Verluste einzudämmen. In den ersten neun Monaten hat das Unternehmen in der Region Nordamerika einen Verlust von 818 Millionen Euro verzeichnet. Um den Phaeton in den USA wirtschaftlich erfolgreich zu machen, wären hohe Marketingausgaben nötig.

Das Auslaufen des Phaeton-Verkaufs sei "Teil der Turn-Around-Strategie", sagte der Sprecher, und weiter: "Wir müssen uns nun zunächst einmal auf unser Kerngeschäft fokussieren und mit unseren übrigen Modellen wie Passat, Jetta und New Beetle wieder zurück zu alter Stärke finden. Dann können wir weiter sehen."

2006 will VW sein US-Ergebnis zwar deutlich verbessern, der Konzern rechnet aber weiterhin mit einem Minus.

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