Sonntag, 21. März 2010

Wirtschaft



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09.12.2005
 

Kostenfaktor

Krankenkassen geben mehr für Bürokratie aus

Während sie die Leistungen für Patienten kappen, geben die Krankenkassen in Deutschland für die eigene Verwaltung mehr aus als noch 2001. Besonders bürokratisch sind die AOKs - und zwei der großen Ersatzkassen.

Hamburg - Die ständigen Sparermahnungen aus der Politik haben bei den meisten Kassen noch keine sichtbaren Ergebnisse gebracht - zumindest, wenn es um die Ausgaben für die eigene Verwaltung geht.

DAK-Zentrale: Wenig schmeichelhafter Rekord
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DAK-Zentrale: Wenig schmeichelhafter Rekord

Die Nettoverwaltungskosten pro Mitglied lagen im vergangenen Jahr im Schnitt aller Kassen bei 158,34 Euro, berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Angaben des Fachinformationsdienstes "Dienst für Gesellschaftspolitik". Im Jahr 2001 hätten sie noch bei 149,86 Euro, im Jahr 1998 noch bei 134,51 Euro gelegen.

Nach Berechnungen der Branchenexperten sind die größten Krankenkassen auch diejenigen mit den höchsten Bürokratiekosten, wie das Blatt weiter schrieb. So gehören die AOK Bayern mit 171,56 Euro und die AOK Niedersachsen mit 172,79 Euro zum Spitzenfeld.

Höhere Verwaltungskosten haben nur noch die Barmer Ersatzkasse mit 188,31 Euro und die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) mit 189,09 Euro.

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