Stuttgart - Offiziell gibt DaimlerChrysler
zu den Zahlen, die nun im Umlauf sind, keinen Kommentar ab. Es gibt indes auch kein klares Dementi. Die Regionalpresse am Daimler-Standort Stuttgart jedoch ist sich bereits einig: Der Jobabbau bei dem Autokonzern soll beschleunigt werden.
Mercedes-Benz-Modelle: Die Einschnitte werden noch härter
Lkw- und Busbauer auch betroffen
Erstmals solle es auch in der Nutzfahrzeugsparte, die noch von einer guten Konjunktur profitiert, zu Stellenstreichungen kommen. Nach Informationen des Blatts will sich Daimler-Chrysler innerhalb der nächsten drei Jahre in dieser Sparte von 2000 Mitarbeitern trennen. Auch der zusätzliche Personalabbau von 5500 Stellen solle nach den Regeln der im Sommer 2004 vereinbarten Zukunftssicherung 2012 erfolgen.
Der Aufsichtsrat habe die operative Planung 2006 bis 2008 gegen die Stimmen eines Teils der Arbeitnehmervertreter verabschiedet, sagte die Daimler-Sprecherin nur. Grundsätzlich gelte nach wie vor die Aussage des Konzerns, dass dieser zum Beschäftigungspakt stehe.
Ende September hatte DaimlerCrysler bereits den Abbau von 8500 Stellen in den Mercedes-Werken verkündet; der Abbau soll bis Ende 2006 über Vorruhestands- und Abfindungsregelungen erzielt werden. Der im vergangenen Jahr abgeschlossene Vertrag Zukunftssicherung 2012 schließt bis zum Ende der Laufzeit Entlassungen aus.
DaimlerChrysler hat weltweit rund 390.000 Mitarbeiter.
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