Wiesbaden - Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte, legte der Umsatz gegenüber November 2004 um 6,6 Prozent auf 136,1 Milliarden Euro zu. Dagegen wurden in den Betrieben des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes nur noch 5,9 Millionen Menschen beschäftigt, das sind 1,3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat.
Hinzu kommt, dass der höhere Umsatz trotz eines Rückgangs der geleisteten Arbeitsstunden erreicht wurde. Wie die Statistiker berichten, sanken die Arbeitsstunden gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,0 Prozent auf 808,1 Millionen. Die Lohn- und Gehaltssumme habe bei 23,5 Milliarden Euro gelegen, das entspricht einem Rückgang um 0,5 Prozent.
Nach einzelnen Branchen betrachtet entwickelten sich die Gesamtumsätze laut Bundesamt überwiegend positiv. So wurde im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden ein Plus von 26,6 Prozent erzielt, bei der Metallerzeugung und -bearbeitung ein Zuwachs von 12,2 Prozent. Die Herstellung von Kraftwagen legte 10,4 und der Maschinenbau 8,4 Prozent zu.
Leicht unterdurchschnittlich sei dagegen das Umsatzplus zum Beispiel bei der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren mit 6,5 Prozent gewesen, berichten die Statistiker weiter. Deutlich unter dem Durchschnitt war die Umsatzentwicklung bei der Produktion chemischer Erzeugnisse (plus 4,5 Prozent) und im Textil- und Bekleidungsgewerbe (plus 3,2 Prozent). Im Ernährungsgewerbe (plus 1,7 Prozent) und im Papier-, Verlags- und Druckgewerbe (plus 1,5 Prozent) stiegen die Umsätze nur verhalten.
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