Wirtschaft



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20.03.2006
 

Finanzmarkt-Studie

Zehn wunde Punkte der Weltwirtschaft

Von Kai Lange

Rohstoffmangel, Hedgefonds-Akrobatik, politische Krisen in Nahost: Weltwirtschaft und Börsen zeigen sich davon unbeeindruckt. Noch. Die Investmentbank Goldman Sachs hat mit Experten Krisenszenarien diskutiert. Das Ergebnis ist beunruhigend. Ein Überblick.

Hamburg - Welche Folgen wird eine mögliche Eskalation im Atomstreit mit Iran haben? Wie wirkt sich ein steigender Ölpreis auf die Entwicklung Chinas aus? Werden riskante Wetten von Hedgefonds die Finanzmärkte erneut ins Wanken bringen?

Globale Risiken: Schwer kontrollierbare Verkettungen möglich
[M] DDP ; mm.de

Globale Risiken: Schwer kontrollierbare Verkettungen möglich

Fragen, denen sich die Investmentbank Goldman Sachs gemeinsam mit Experten des Washingtoner Brookings-Instituts, des Londoner Center for Economic Policy Research sowie der Universität Singapur gestellt hat. Herausgekommen ist nicht nur ein Ranking der größten Risiken. Sondern auch die Erkenntnis: Die globalen Finanzmärkte sind anfälliger, als sie scheinen.

"Viele der Top-Risiken sind eng miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig", meint Suzanne Johnson, Chairwoman des Global Markets Institute von Goldman Sachs. "Die meisten Krisenfälle werden auch gravierende Konsequenzen haben - es ist lediglich unklar, wann und wie sie ausgelöst werden." Um den Risiken zu begegnen, sei weltweite Zusammenarbeit nötig. In der globalisierten Welt entwickeln viele Risikofaktoren eine solche Komplexität und Sprengkraft, dass es eine lange Zeit gemeinsamer Anstrengungen bedarf, um sie zu entschärfen.

Angst vor Ölknappheit und Terrorismus: Die zehn größten Risiken für die Weltwirtschaft
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Angst vor Ölknappheit und Terrorismus: Die zehn größten Risiken für die Weltwirtschaft

Während die meisten Beoachter einem steigenden Ölpreis sowohl kurzfristig wie auch mittelfristig das höchste Risikopotential zusprechen, werden die Finanzspekulationen von Hedgefonds sowie die Gefahr weltweiter Seuchen als überschaubares Risiko angesehen.

Diese Reihenfolge dürfte nach den jüngsten Vogelgrippefällen erneut durcheinander geraten. Beleg dafür, dass sich die Top-Risiken kaum kalkulieren, geschweige denn beherrschen lassen.

Risiko Öl: Angst vor dem Domino-Effekt  

Risiko Terror: Gewalt als Exportgut  

Risiko US-Währung: Doppeldefizit bedroht den Dollar  

Risiko China: Wenn Wachstum zu schnell wird  

Risiko Regionalkonflikte: Gegenmodelle zum Kapitalismus  

Risiko Protektionismus: Verpasste Gelegenheiten

Risiko Wohlstandsgefälle: Gefahr vom Rand der Gesellschaft  

Risiko Klimawandel: Kyoto und die Kosten

Risiko Finanzinstrumente: Wunderwaffen und ihre Kollateralschäden  

Risiko globale Seuche: Viren kennen keine Grenzen 

Erstellt von manager-magazin.de

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