Frankfurt am Main - Commerzbank-Chef Kaus-Peter Müller hat im vergangenen Jahr auch persönlich vom Gewinnsprung seines Geldhauses profitiert. Wie aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervorgeht, verdiente Müller mit 3,04 Millionen Euro knapp drei Mal so viel wie im Vorjahr.
Dabei profitierte der Commerzbank-Chef vor allem von der gestiegenen variablen Vergütung. Hinzu kamen Aktienoptionen im Wert von 137.300 Euro. Das Bankhaus hatte 2005 den Gewinn auf knapp 1,2 Milliarden Euro ebenfalls mehr als verdreifacht. Im Vergleich zu Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann nimmt sich Müllers Gehalt jedoch bescheiden aus: Der Schweizer verdiente mit 11,9 Millionen Euro knapp vier Mal so viel.
In ihrem Geschäftsbericht bekräftigte die Commerzbank
darüber hinaus, langfristig ihre Eigenkapitalrendite auf 15 Prozent anzuheben und weiter Ausschau nach Zukäufen zu halten. "Wir wollen unsere aktive Rolle bei der Konsolidierung des deutschen Bankenmarkts weiter wahrnehmen und unsere Position auf diese Weise stärken", hieß es.
Und: "Wir wollen die wichtigste Bank in und für Deutschland werden." Dieses Ziel solle sowohl durch organisches als auch externes Wachstum erreicht werden. Für 2006 bekräftigte die Commerzbank ihr Ziel, nach Steuern mindestens eine Eigenkapitalrendite von 10 Prozent zu erreichen. Im vergangen Jahr war die Bank bereinigt um Sondererlöse auf 9,6 Prozent gekommen.
mmo/Reuters
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wirtschaft | Twitter | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2006
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH