Frankfurt am Main - Mit der Platzierung von mehr als der Hälfte der Unternehmensanteile wolle Air Berlin 600 bis 900 Millionen Euro einnehmen, berichtete die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Kreise. Mehr als die Hälfte des Erlöses solle dem Unternehmen zu Gute kommen, der Rest den Altaktionären. Die Gesellschaft wollte sich zunächst nicht zu dem Bericht äußern.
Air Berlin beginnt demnach bereits in dieser Woche bei ausgewählten Investoren vorzufühlen. Zwei Wochen später könne die Werbetour des Managements beginnen.
Air-Berlin-Chef Joachim Hunold, der selbst fünf Prozent an der Fluggesellschaft hält, hatte erst vor einem Monat zusammen mit den sechs anderen Gesellschaftern den Schritt an die Börse beschlossen. In Finanzkreisen war damals von einem Börsengang im ersten Halbjahr und einem Volumen von 500 bis 800 Millionen Euro die Rede.
Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft hatte im vergangenen Jahr mit 2700 Beschäftigten 1,22 Milliarden Euro umgesetzt und ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Leasingkosten (Ebitdar) von 153 Millionen Euro erwirtschaftet.
suc/reuters
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