Hamburg - Das Münchner Suchmaschinen-Unternehmen, das Kreibich vor zweieinhalb Jahren gegründet hat und leitet, soll voraussichtlich in einem halben Jahr sein Londoner Börsendebüt feiern. Sechs Monate später solle der Start an der US-Technologiebörse Nasdaq folgen. Das schreibt die "Wirtschaftswoche" unter Berufung auf die indische Aftek-Infosys-Gruppe, der ein Drittel von Seekport gehört.
Der Plan sei laut Aftek-Chef Ranjit Dhuru, Seekport in die globale Spitzenliga der Suchmaschinen zu hieven. Kunden des Unternehmens sind etwa die TV-Gruppe ProSiebenSat.1 und der Verlag Axel Springer.
Seekport bestückt deren Internetportale mit speziellen Suchinstrumenten und betreibt Suchmaschinen in mehreren europäischen Ländern. Im Herbst wolle Kreibich in Dubai das erste für den arabischen Sprachraum konzipierte Suchportal starten, heißt es in dem Bericht weiter. Für Indien sei eines geplant, das in Englisch und Hindi sucht.
Vorbild für Seekport ist die chinesische Suchmaschine Baidu. Deren Aktien waren beim Börsenstart 2005 an der Nasdaq um 354 Prozent gestiegen.
itz/dpa
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