San Francisco – Die Standortreduzierung sei Teil des vor einem Jahr angekündigten Plans zur Kostensenkung, erklärte HP-Sprecherin Katharina Häbich gegenüber manager-magazin.de. In Deutschland wird die Gesamtfläche an den Standorten Ratingen, München/Dornach und Böblingen verkleinert, erklärte HP-Sprecherin Katharina Häbich gegenüber manager-magazin.de.
Zielsetzung sei es, neben einer Optimierung der Kosten die Arbeitsumgebung so zu gestalten, dass sie technologisch gut ausgestattet ist, die Anforderungen an die verschiedenen Aufgaben berücksichtigt sowie innovativ, flexibel und förderlich für die Zusammenarbeit ist. "Damit ist kein Stellenabbau in Deutschland verbunden", so Häbich.
HP
hatte im Herbst vergangenen Jahres angekündigt, bis 2008 weltweit 15.000 Stellen streichen - etwa zehn Prozent der Belegschaft - zu wollen, davon 6000 in Europa. In Deutschland sollen 1500 Arbeitsplätze den Sparmaßnahmen zum Opfer fallen.
Bis zum Geschäftsjahr 2006/07, das im Oktober 2007 endet, will Konzernchef Mark Hurd die jährlichen Kosten um 1,9 Milliarden Dollar drücken. Dies soll HP im Wettbewerb mit Firmen wie Dell
und Lenovo
stärken.
Hurd hatte die Führung des Konzerns im April 2005 von seiner Vorgängerin Carly Fiorina übernommen und fährt seitdem einen harten Sanierungskurs. Kurz nach seinem Antritt sorgte er für Furore, als er eine wichtige Entscheidung seiner Vorgängerin Carly Fiorina zurücknahm und die Sparten Druck und Computer wieder trennte. Mit der Aufteilung in zwei Sparten sollen Kosten gespart und die Divisionen wettbewerbsfähiger gemacht werden, sagte Hurd.
Der Sanierungskurs des Vorstandschefs zeigt erste Erfolge: Im zweiten Quartal konnte der Konzern seinen Gewinn stärker als erwartet steigern und dem Branchenführer Dell weitere Marktanteile abnehmen.
mik/manager-magazin.de/Reuters
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