Wirtschaft



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14.11.2006
 

Weltbankprognose 2006

Fast acht Prozent Wachstum in Asien

Von solchen Wachstumsquoten kann man in westlichen Industrieländern nur träumen: Die Wirtschaft in Ostasien wird in diesem Jahr der Weltbank zufolge um 7,8 Prozent zulegen - das zweitgrößte Plus in fünf Jahren. Wachstumsmotor der Region ist und bleibt China.

Washington - Die Krise der späten neunziger Jahre sei überwunden, heißt es in einem neuen Bericht der Weltbank zur Lage im Osten Asiens. Der Aufwärtstrend der vergangenen fünf Jahre setze sich fort. Getragen wird der anhaltende Boom vor allem durch den Export. Auch der Anteil der Armen an der Bevölkerung sei um 1,5 Prozentpunkte auf 29,3 Prozent gefallen. Nach den Berechnungen leben in der Region also noch rund 550 Millionen Menschen der Gesamtbevölkerung von weniger als zwei Dollar am Tag, etwa 25 Millionen weniger als im Vorjahr.

Finanzviertel in Shanghai: China wird laut Weltbank um über zehn Prozent zulegen
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DPA

Finanzviertel in Shanghai: China wird laut Weltbank um über zehn Prozent zulegen

2005 hatte das Wachstumsplus in der Region 7,5 Prozent betragen, 2004 hatte es bei acht Prozent gelegen. Der starke Aufschwung in der Region werde weiterhin vor allem von China bestritten, teilte die Weltbank in Washington mit. Im Reich der Mitte sei 2006 mit einem Zuwachs beim Bruttoinlandsprodukt von 10,4 Prozent zu rechnen. An zweiter Stelle steht laut der Weltbank Vietnam mit acht Prozent Wachstum. Andere Länder in der Region verzeichneten ein Plus zwischen vier und sechs Prozent.

Für 2007 wird allerdings eine Verlangsamung des Wachstums prognostiziert. Als Grund wird ein möglicher Konjunkturrückgang in den USA genannt, der den Handel mit Asien eindämmen würde. Die Weltbank betrachtete bei ihrer Erhebung rund ein Dutzend Länder, darunter neben China auch Vietnam, Indonesien, Thailand, die Philippinen, Singapur, Südkorea, Hongkong und Taiwan.

ase/AP/dpa

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