Wirtschaft



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27.01.2007
 

Klimaschutz

Deutsche Autobosse setzen EU unter Druck

Vor Jobverlusten und "schwersten Verwerfungen" warnen die Chefs der fünf großen deutschen Automobilhersteller in einem Brief an die EU-Kommission. Sie fürchten einen Grenzwert von 120 Gramm pro Kilometer beim CO2-Ausstoß. In Brüssel wird über eine entsprechende Richtlinie gestritten.

Hamburg - Vehement wehren sich Dieter Zetsche (DaimlerChrysler), Martin Winterkorn (Volkswagen), Norbert Reithofer (BMW), Bernhard Mattes (Ford) und Hans Demant (Opel) in dem gemeinsamen Schreiben gegen die Brüsseler Pläne. Die EU-Kommission greife damit nachhaltig in die Zukunft der deutschen Automobilindustrie ein, zitiert "Bild am Sonntag" aus dem Brief. Es drohten schwerste Verwerfungen in der Automobil- und Zulieferindustrie.

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DPA

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Ein Grenzzwert von 120 Gramm Kohlendioxid ginge zu Lasten der gesamten europäischen, aber im Besonderen der deutschen Automobilbranche, heißt es in dem Brief. Eine solch kategorische Zielsetzung könne nicht akzeptiert werden. Er bedeute eine gravierende Verzerrung des Wettbewerbs. Dadurch würde die Wettbewerbsfähigkeit zahlreicher Standorte in Europa massiv geschwächt. Eine Abwanderung zahlreicher Arbeitsplätze bei den Automobilherstellern, wie auch in der Zulieferindustrie aus Deutschland und anderen Produktionsstandorten in Europa wäre die unmittelbare Folge.

In der EU-Kommission tobt derzeit ein heftiger Streit über Klima-Auflagen für Autohersteller. Ursprünglich wollte Umweltkommissar Stavros Dimos am vergangenen Mittwoch am vergangenen Mittwoch eine Gesetzesinitiative verkünden. In ihr sollten die EU-Staaten verpflichtet werden, bei allen von 2012 an neu zugelassenen Autos einen Durchschnittsausstoß von 120 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer zu erreichen. Industriekommissar Günter Verheugen hintertreibt dieses Vorhaben jedoch mit Rücksicht auch auf die deutsche Automobilindustrie. Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso vertagte die Entscheidung.

Dimas' Initiative ist die Reaktion darauf, dass die Autoindustrie ihre Zusagen für eine Senkung des Ausstoßes von Treibhausgasen nicht einhält. Verheugen hält - auch mit Rücksicht auf die deutschen Hersteller von Luxusautos mit großen Motoren - dagegen und will keine verbindlichen Werte akzeptieren. Er unterstützt zwar das Ziel von 120 Gramm, will dies aber über ein breites Paket von Maßnahmen erreichen, wie etwa eine Schulung von Fahrern, bessere Verkehrsführung und modernere Reifen.

Derzeit gilt eine freiwillige Selbstverpflichtung der Industrie auf einen Durchschnitt von 140 Gramm CO2 pro Kilometer bis Ende kommenden Jahres, der aller Voraussicht nach aber verfehlt wird. Die Industrie macht dafür auch die Vorliebe der Autokäufer für große und schwere Modelle verantwortlich. Derzeit liegt der Durchschnittsausstoß bei 161 Gramm je Kilometer.

cai/itz/dpa/Reuters/AFP

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insgesamt 1117 Beiträge zum Forum...
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03.08.2009 von rkinfo:

Nun der Zubau an EEs erfolgt nicht so massiv wie nötig. Und das Abschalten der AKWs wird bald den CO2-Ausstoss aus dem Kraftwerkseinsatz deutlich erhöhen. Mittlerweile ist unsere Klimaschutz kurz vor dem scheitern da wir [...] mehr...

03.08.2009 von rafkuß: Weder in einer Bauwagenkommune noch woanders ...

...je gelebt. Oder können Sie mir erklären, worin der große Unterschied liegen soll? Dass - besonders nahes - Zusammenleben ein erweitertes Maß an Toleranz und Sozialisation erfordert, sollte sogar jedem (Ehe)partner klar sein. [...] mehr...

02.08.2009 von good boy: Gute FRage

Mhh die Soziale Ruhe ist wichtig da sie im zusammensoiel mit Arbeitsplätzen steht!Beschäftigung und Geldverdienen um Leben zu können aus dieser sicht ist es sehr Wichtig denn wenn alle Arbeitslos sind oder genug dann brennts,und [...] mehr...

17.04.2009 von Seldon: Weniger Arbeit!

Genau! Das ist doch die aktuelle Situation: Die Produktivität ist dermaßen hoch, daß weit weniger Arbeit für alle ausrteichen würde, um für alle ein erfülltes und vergleichbar luxuriöses Leben zu gewährleisten. Was uns daran [...] mehr...

17.04.2009 von GM64: Das ist falsch

Für den Klimaschutz braucht man nicht viel Geld, im Gegenteil man muss unnötige Tätigkeiten unterlassen. Wir müssen das Paradigma der Gesellschaft ändern. Es soll nur das getan werden was nötig ist. Aber bei uns ist die [...] mehr...

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