Hamburg - Die Beschäftigten der deutschen Industrie müssen mehr arbeiten und bekommen dafür weniger Geld. Wie das Statistische Bundesamt heute in Wiesbaden mitteilte, stieg die Zahl der Beschäftigten im Januar 2007 im Vergleich zum Vorjahresmonat um knapp ein Prozent auf etwa 5,2 Millionen.
Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden habe in diesem Zeitraum aber um 2,8 Prozent auf 697 Millionen zugenommen. Die Gehälter seien in diesem Januar zudem gegenüber Januar 2006 nur um 2,4 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro gestiegen. Berücksichtigt wurden Betriebe mit mindestens 50 Mitarbeitern.
Am stärksten gewachsen sei die Beschäftigtenzahl in den von der Größe her wichtigsten Wirtschaftszweigen. Überdurchschnittlich viele Neueinstellungen habe es in der Herstellung von Metallerzeugnissen mit einem Plus von 4,7 Prozent und im Maschinenbau mit 3,2 Prozent gegeben. Die Beschäftigtenzahl bei der Produktion von Kraftwagen und Kraftwagenteilen sei hingegen um 2,1 Prozent deutlich gesunken.
kaz/ddp
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