Wirtschaft



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31.03.2007
 

Einkommensentwicklung

Arbeitnehmer bleiben auf der Strecke

Ein Einkommen von Arbeitnehmern haben sich seit Mitte der Achtziger deutlich schlechter entwickelt als die von Selbstständigen, Rentnern und Pensionären. Aber für mehr Lebensqualität würde jeder dritte Deutsche einer SPIEGEL-Umfrage zufolge sogar weniger Geld hinnehmen.

Hamburg – Die verfügbaren Nettoeinkommen von Arbeitnehmern sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten erheblich langsamer gestiegen als die von Rentner-, Pensionärs- und Selbstständigenhaushalten, berichtet der SPIEGEL unter Berufung auf eine Langzeitstudie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Arbeiter im Hamburger Hafen: Nur Arbeitslose haben eine schlechtere Einkommensentwicklung
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DPA

Arbeiter im Hamburger Hafen: Nur Arbeitslose haben eine schlechtere Einkommensentwicklung

Während die Rentnereinkünfte Mitte der achtziger Jahre rund 83 Prozent des durchschnittlichen Haushaltseinkommens erreichten, lag der Wert zwei Jahrzehnte später bei 92 Prozent. Die Einkommensposition von Arbeitnehmern stagnierte dagegen bei etwa 104 Prozent.

Noch deutlicher hat sich die Einkommensposition von Pensionärs- und Selbstständigenhaushalten verbessert. Die Einkünfte von Pensionären stiegen seit Mitte der achtziger Jahre von 120 auf 140 Prozent des Durchschnitts. Die Einkünfte von Selbstständigen, die den Durchschnitt vor 20 Jahren noch um 40 Prozent überstiegen, liegen inzwischen fast 50 Prozent darüber.

Besser abgeschnitten haben die abhängig Beschäftigten nur im Vergleich mit Arbeitslosen. Deren Haushaltseinkünfte sind der Untersuchung zufolge vor allem in der jüngsten Vergangenheit deutlich zurückgegangen.

Mehr Arbeit, um mehr zu verdienen, scheint für viele Arbeitnehmer aber keine Lösung zu sein. Einer SPIEGEL-Umfrage zufolge hat jeder dritte Deutsche schon mal überlegt, einen anderen Job anzunehmen, der weniger Geld, aber mehr Lebensqualität bringen würde. Die Umfrage bestätigt den aus den USA nach Europa kommenden Trend zum sogenannten Downshifting, der aus Workaholics berufliche Aus- oder zumindest Umsteiger macht.

kaz

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insgesamt 59 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
30.06.2009 von Horatio Caine:

Es funktioniert im Moment eher umgekehrt, schlechter bezahlter "job" (und hier passt "job" auch, Arbeitsverhältnis wäre übertrieben im Ausruck)) + Verlust an Lebensqualiät, nennt sich Zeitarbeit und prekäres [...] mehr...

30.06.2009 von Harald E:

Oh, ich denke da haben die wenig Probleme. Herr Hundt (Arbeitgeberpräsident) ist ganz begeistert von Dumpinglöhnen und Reallohnverlusten und ist ständig bemüht, diese Entwicklung noch zu forcieren. Insofern ist weniger [...] mehr...

29.06.2009 von medienquadrat:

<<< das spricht mir aus der Seele. So hab ich auch mal funktioniert. Und ich Vollpfosten habe auch noch gedacht, dass ich das brauche! Jeder Job war eine Herausforderung. Jeder Kunde gehörte sofort zur Familie. Meine [...] mehr...

29.06.2009 von slowboarder: Im Prinzip ja

allerdings muss gewährleistet sein, daß man sich von dem weniger Gehalt immer noch ne Familie mit mind. 2 Kindern und den erforderlichen Rücklagen fürs Alter leisten kann. wenn die Existenz nicht mehr gesichert ist, dann bringt [...] mehr...

29.06.2009 von Harald E:

;-) ich lieb diese Sprüche und die Grüße werd ich morgen beim "Schwenken" via Buchenholzrauch im Saarland verteilen. Norwegen war übrigens auch in unserer engeren Auswahl. (Steigerung der Lebensqualität durch [...] mehr...

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