New York - Google
hat seinen Gewinn und Umsatz kräftig gesteigert. Für das erste Quartal gab der Internetkonzern aus Mountain View nach Börsenschluss einen Nettogewinn von einer Milliarde Dollar bekannt. Im Vorjahreszeitraum hatte Google noch einen Nettogewinn von 592 Millionen Dollar erzielt.
Der Umsatz stieg um 63 Prozent auf 3,66 Milliarden US-Dollar. Google-Aktien legten im nachbörslichen Handel um 3,2 Prozent zu. Google gewann nach eigenen Angaben Marktanteile im Suchmaschinen-Bereich hinzu und erhöhte so seine Einnahmen aus der Online-Werbung.
Mit seinem Resultat hat Google die Erwartungen der Analysten übertroffen. Die neuerliche Erfolgsmeldung untermauert die Stellung des kalifornischen Unternehmens als das erfolgreichste und vielleicht auch mächtigste Unternehmen im Internet. Am Vortag hatte Yahoo im Kampf gegen seinen ärgsten Rivalen den Verlust weiterer Marktanteile einräumen müssen. Zudem enttäuschte er die Anleger mit einem Gewinnrückgang. Daten der Marktforscher von comScore zufolge kontrolliert Google mittlerweile fast die Hälfte des Online-Werbemarkts in den USA.
"Ihre Gewinne haben einen Punkt jenseits dessen erreicht, den die meisten für möglich gehalten haben", sagte Rick Meckler von LibertyView Capital Management. "Im Moment haben sie ein phänomenal solides Wachstum." Martin Pyykkonen von Global Crown Management erklärte, Google habe wie im vergangenen Quartal die Erwartungen für das Quartal nicht haushoch übertroffen, aber daran gewöhne sich der Markt. "Und der Konzern zeigt gute Gewinne verglichen mit Yahoo."
Yahoos Anteil sank dagegen auf 27,5 Prozent. Der Abstand vergrößert sich seit eineinhalb Jahren kontinuierlich.
Google hatte jüngst mit dem geplanten Kauf von Doubleclick für 3,1 Milliarden Dollar die größte Übernahme seiner Geschichte angekündigt.
van/Reuters
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wirtschaft | Twitter | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH