Paris - Der französische Autohersteller PSA Peugeot Citroën plant den Abbau von 10.000 Arbeitsplätzen in seinen Werken in Frankreich und an anderen europäischen Standorten. Betroffen von den Kürzungen seien auch Zulieferer, berichtet die Zeitschrift "Capital" auf ihrer Internetseite, ohne Quellen zu nennen.
Die Bekanntgabe dieser Pläne habe Firmenchef Christian Streiff auf Druck von Ministerpräsident Dominique de Villepin aber auf einen Zeitpunkt nach der zweiten Runde zur Präsidentenwahl am 6. Mai verschoben. Bei dem Umstrukturierungsplan gehe es um die Zukunft von Peugeot
Ein Peugeot-Sprecher sagte heute, er könne den Bericht über den geplanten Personalabbau nicht bestätigen. Eine Umstrukturierung sei nicht vorgesehen.
Die Gewerkschaft CGT teilte heute mit, sollte sich der Plan zum Abbau von 10.000 Stellen bestätigen, wäre das skandalös. Nichts würde einen solche Stellenabbau rechtfertigen, zumal die weltweiten Autoverkäufe des Konzerns zunehmen würden.
kaz/Reuters/AFP
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wirtschaft | Twitter | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH