Hamburg - Betroffen wäre damit rund ein Drittel der Gesamtbelegschaft, berichten nach Informationen des SPIEGEL mehrere konzernnahe Personen. Eine Handvoll Interessenten sei gezielt angesprochen worden, dazu zählen dem Vernehmen nach vor allem Technikkonzerne wie Thomson
, IBM
und Siemens
, die bereits den technischen Service für TV-Sender wie BBC oder CNN übernommen haben. Zu der Sparte gehören die Senderstudios, Datenverarbeitung und technische Verbreitung der Kanäle. Der TV-Konzern war im Dezember von den Finanzinvestoren KKR
und Permira übernommen worden, beide halten gemeinsam 88 Prozent der Anteile.
Überlegungen zu einem Verkauf gab es bereits in der Vergangenheit. Doch selbst dem US-Investor Haim Saban war die Auslagerung zu heikel, nicht zuletzt weil zu der Tochter auch sensible Firmenteile gehören. Ausschlaggebend für den erneuten Anlauf dürfte weniger die Hoffnung auf hohe Erlöse sein als der Versuch, die Kosten für die rund tausend Mitarbeiter aus der Bilanz zu streichen. Die ProSiebenSat.1
sam
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