Von Arne Stuhr
Hamburg/Peking - Manchmal sind es die kleinen Meldungen, die einem im Kopf hängen bleiben. China habe im vergangenen Jahr mit 7,2 Millionen Fahrzeugen Deutschland von Platz drei der weltgrößten Autoproduzenten verdrängt, meldete die Fachzeitschrift "Automotive News Europe" kürzlich. In der Bundesrepublik hätten 2006 lediglich 5,8 Millionen Fahrzeuge die Werkshallen verlassen.
Mag das Exportpotenzial chinesischer Autos angesichts katastrophaler Ergebnisse bei Crashtests auch noch begrenzt sein, gibt der Wechsel in der Rangliste doch einen Vorgeschmack auf künftige Verschiebungen. Denn in einigen Branchen gibt es schon jetzt chinesische Unternehmen, die den Sprung auf die europäischen und amerikanischen Märkte geschafft haben.
Die 20 besten von ihnen werden heute in Peking von der Unternehmensberatung Roland Berger und dem chinesischen Wirtschaftsmagazin "Global Entrepreneur" ausgezeichnet. Dazu hat eine aus europäischen und chinesischen Experten gebildete Jury die öffentlich zugänglichen Daten von 200 in Europa und den USA aktiven chinesischen Unternehmen analysiert und davon 50 in die engere Wahl genommen.
Ausgezeichnet wurden: Huawei, Haier
, Lenovo
, ZTE, Galanz, Suntech Power
, Tsingtao, China International Marine, Bank of China
, Zhenhua Port Machinery, Baosteel, Petrochina, CNOOC Ltd.
, Air China
, Sinotrans
, Chery, Midea, BYD, Wanxiang, SAIC Motor.
Als bestes chinesisches Unternehmen in den USA wird Haier prämiert, der Preis für das beste Unternehmen aus China in Europa geht an Huawei, und die indische Niederlassung von ZTE liegt in den Emerging Markets vorn.
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