Moskau - Bisher hält der Kreml 49,78 Prozent an Gazprom. Mit dem Zukauf wolle der Konzern den Aktienkurs stützen, sagte der Vize-Chef des Unternehmens, Andrej Kuglow, heute der Wirtschaftszeitung "Kommersant". Kritisch ist der große Einfluss der russischen Regierung, weil schon in der Vergangenheit über Gas- und Öllieferungen Druck auf bestimmte Länder ausgeübt worden ist. Jüngstes Beispiel war die Erhöhung der Energiepreise für die Ukraine.
Gazprom
ist der weltweit größte Erdgaslieferant und mit rund 330.000 Beschäftigten der größte Arbeitgeber Russlands. Der Konzern kontrolliert rund ein Viertel der weltweiten Gasreserven und ist alleiniger Exporteur von Gas aus Russland. Das Unternehmen versucht derzeit, in Europa auch in das Geschäft mit Endkunden einzusteigen.
mas/AFP
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