Wirtschaft



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18.07.2007
 

Kartellamtsvotum

Premiere und Arena dürfen bei Fußball paktieren

Gute Nachricht für leidgeplagte Premiere-Abonnenten: Der Bezahlsender hat vom Bundeskartellamt das Okay für seine geplante Kooperation mit dem Konkurrenten Arena erhalten. Auch Premiere darf dadurch Bundesliga-Programme ausstrahlen.

Frankfurt am Main - Das Kartellamt teilte mit, es toleriere eine befriste Zusammenarbeit beider Sender bis zum 30. Juni 2009. Premiere erhält dabei eine Sublizenz der Bundesliga-Übertragungsrechte.

Premiere-Kamera in München (2005): Zähneknirschende Zustimmung der Kartellbehörde
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DDP

Premiere-Kamera in München (2005): Zähneknirschende Zustimmung der Kartellbehörde

Premiere Chart zeigen-Aktien haben ihre Kursgewinne an der Börse daraufhin ausgebaut und zuletzt 2,87 Prozent auf 19,73 Euro zugelegt. Händlern zufolge ist die Entscheidung nicht ganz überraschend, sie wirkt aber dennoch positiv.

Der Pakt der beiden Pay-TV-Anbieter ist ein Tauschgeschäft. Premiere produziert die Bundesliga-Sendungen, Arena erhält im Gegenzug eine Rücklizenz für Kabel und Satellitenprogramme über Direct to Home (DTH).

Premiere hatte bei der Vergabe der Exklusivrechte gegen Arena den Kürzeren gezogen und in der Folge massiv Abonnenten verloren. Im Februar verabredeten die Rivalen dann die Vertriebskooperation, die aber auf Eis lag, weil das Kartellamt Bedenken äußerte. Die Unternehmen legten daraufhin einen überarbeiteten Vorschlag vor.

"Kooperationen der beiden einzigen aktuellen Wettbewerber sind kein Idealfall", räumte Kartellamtspräsident Bernhard Heitzer ein. Aber angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation von Arena sei davon auszugehen, dass die vorgelegten Vereinbarungen am ehesten geeignet seien, um den Wettbewerb zwischen Arena und Premiere zumindest für die Restlaufzeit der Bundesligalizenz zu erhalten.

itz/Reuters/dpa-AFX/AP/ddp

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