New York – AT&T-Konzernchef Randal Stephenson versuchte es mit Vorschusslorbeeren. Die Resonanz der Kunden auf die Einführung des iPhone-Handys von Apple sei "beispiellos" gewesen, sagte er bei der Vorlage des jüngsten Quartalsberichts. Apple hatte das iPhone zwei Tage vor Ende des zweiten Quartals herausgebracht. AT&T, iPhone-Exklusiv-Vermarkter in den USA, hatte in dieser kurzen Zeit 146.000 iPhone-Kunden-Verträge abgeschlossen und freigeschaltet zu haben. Einige Experten hatten allerdings mit bis zu 500.000 iPhone-Verträgen gerechnet.
iPhone-Käuferin: Nur 146.000 iPhones wurden in den ersten beiden Tagen freigeschaltet
Den Gewinn von AT&T im abgelaufenen Vierteljahr bis Ende Juni beeinflusste der Verkaufsstart des iPhone noch nicht: Dank eines starken Internet- und Mobilfunkgeschäfts legte der Konzern beim Gewinn im Frühjahr deutlich zu. Mit einem Anstieg des Nettoergebnisses um mehr als 50 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar übertraf AT&T die Markterwartungen. Der Umsatz stieg um zwei Prozent auf etwa 30 Milliarden Dollar. AT&T setzt angesichts eines Rückgangs im traditionellen Festnetzgeschäft auf Internet und Mobilfunk. Die Mobilfunk-Sparte gewann 1,5 Millionen Kunden hinzu. Damit nutzen nunmehr insgesamt 63,7 Millionen Menschen AT&T-Handydienste.
ase/dpa/Reuters
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