Leipzig – Der Vorstand für den Bereich Kapitalmarkt habe in einem Schreiben an den Verwaltungsratsvorsitzenden Horst Metz darum gebeten, seine Bestellung als Vorstand der Sachsen LB zu beenden, heißt es in einer Mitteilung der Bank. Nach der einvernehmlichen Absprache endet Leusders Arbeit schon Morgen. Sein Anstellungsvertrag läuft aber noch bis zum 30. September.
Leusder war im November 2005 als Spezialist von der WestLB angeworben worden. Er sollte sich vor allem um das Auslandsgeschäft der SachsenLB kümmern. Am vergangenen Freitag hatte die Bank eingeräumt, dass sie einen Kredit in Höhe von 17,3 Milliarden Euro benötigt, um Ausfallrisiken bei Geschäften auf dem in Turbulenzen geratenen US-Hypothekenmarkt decken zu können. Die Sparkassenorganisation gewährte das Darlehen.
Die Linke im sächsischen Landtag übergab unterdessen im Zusammenhang mit der Krise der Landesbank einen Katalog mit 81 Fragen an Metz. Man erwarte eine detaillierte Beantwortung bei der Sondersitzung des Finanzausschusses des Landtages am kommenden Mittwoch, erklärte die Obfrau der Fraktion im Ausschuss, Ingrid Mattern.
mik/ddp
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