Hamburg - Der Briefzustelldienst der Deutschen Post ist derzeit offenbar stark überlastet. Das führt nach SPIEGEL-Informationen dazu, dass vor allem in großen Zustellbezirken die Post nicht mehr täglich ausgeliefert, sondern über mehrere Tage gesammelt und erst dann im Paket ausgeteilt wird.
Gegenüber Kunden, die sich über derartige Vorgänge beklagen, lässt der "Kundenservice Brief" der Zentrale in Bonn ausrichten, es lägen an "verschiedenen Werktagen unterschiedliche Sendungsmengen für die Zustellung vor". Adressen, die am Ende eines Bezirks liegen, könnten daher nicht täglich beliefert werden.
Gerade bei "nicht vorhersehbaren enormen Sendungsmengen" müssten die Mitarbeiter "nach dem Arbeitsschutzgesetz die Dienstzeit nach über zehn Stunden abbrechen". Gleichwohl hofft die Post, so deren Schreiben, die Kunden "künftig wieder von der Qualität unserer Leistungen überzeugen zu können".
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