Von Susanne Amann
"Nackte Hintern überall."
Charlie McCreevy, EU-Binnenmarktkommissar, über die Panik, die die Finanzkrise in den USA auslöste- und die die Schwächen der Finanzindustrie entblößte.
Verkaufsplakate vor Häusern in den USA: "Wie groß wird der Ärger?"
John Casesa, Analyst der Beratungsfirma Casesa Shapiro Group, ahnt, dass die US-Immobilien- und Kreditkrise auch auf andere Märkte übergreifen kann.
"Gerade in turbulenten Zeiten ist es wichtig, eine ruhige Hand zu haben."
EZB-Chef Jean-Claude Trichet besinnt sich in Zeiten von stürmischen Finanzmärkten auf den Politikstil des deutschen Ex-Bundeskanzlers Gerhard Schröder (SPD). Unklar ist, ob dieser hilft, die Folgen der Kreditkrise zu meistern.
"Der Aufschwung ist der Lohn für die von der Vorgängerregierung mit der Agenda 2010 eingeleiteten Reformen."
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lobt ausnahmsweise ihren Vorgänger Gerhard Schröder (SPD) und dessen Reformen.
"Der Aufschwung hat mit den Arbeitsmarktreformen so viel zu tun, wie die Geburtenhäufigkeit mit der Zahl der Störche."
Dierk Hirschel, Chefökonom des Deutschen Gewerkschaftsbundes, teilt die Einschätzung von Merkel nicht.
"Ich hab' zumindest den Aufschwung nicht gestört."
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) zeigt sich beim gleichen Thema erstaunlich selbsteinsichtig.
"Da krieg ich Pickel."
Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) ärgert sich über Berichte, wonach der Bund derzeit in Geld schwimme.
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wirtschaft | Twitter | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2007
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH