Wirtschaft



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07.01.2008
 

Gesundheitsfonds

Experten rechnen mit höheren Kassenbeiträgen

Für die Experten des Gesundheitsministeriums gilt er als wirksame Maßnahme zur Dämpfung der Kosten im Gesundheitswesen. Nach Einschätzung des Münchner Instituts für Gesundheitsökonomik wird der umstrittene Gesundheitsfonds aber zunächst für eine Verteuerung sorgen.

Hamburg - Für die meisten gesetzlich Krankenversicherten wird der Gesundheitsfonds zu höheren Kassenbeiträgen führen, sagen die Gesundheitsökonomen voraus. Im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hatten sie Überlegungen angestellt, wie sich die Krankenkassen wohl auf den neuen Verteilungsmechanismus einstellen würden. Basierend auf diesen Überlegungen errechnete das IfG ab 1. Januar 2009 einen allgemeinen Beitragssatz von 15,5 Prozent, wie die "Bild"-Zeitung berichtet. Das sei ein Anstieg um 0,7 Prozentpunkte gegenüber dem derzeit geltenden durchschnittlichen Beitragssatz in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Universitätsklinik in Köln: Kassen sorgen für Beitragsschub
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DDP

Universitätsklinik in Köln: Kassen sorgen für Beitragsschub

Von der Anhebung seien insgesamt rund 44 Millionen GKV-Mitglieder betroffen, schreibt die Zeitung weiter. Sie müssten mit zusätzlichen Beitragszahlungen von bis zu 712,80 Euro im Jahr rechnen, weil ihre Krankenkassen derzeit deutlich niedrigere Beitragssätze verlangten. Pro Monat ergäbe das ein Beitragsplus von bis zu 59 Euro.

Dagegen würden die Beitragszahlungen laut IfG-Berechnungen von rund 5,5 Millionen GKV-Mitgliedern um bis zu 259,20 Euro im Jahr sinken, sollte der Beitragssatz des Fonds bei 15,5 Prozent festgesetzt werden. Sie zahlen derzeit höhere Sätze.

IfG-Direktor Günter Neubauer begründete die Prognose seines Instituts mit seiner Ansicht nach falschen Anreizen durch den Gesundheitsfonds. Die Kassen hätten ein Interesse daran, ihre Ausgaben nach oben zu treiben. Je größer die Ausgaben in diesem Jahr, umso höher sei der Beitragssatz 2009, sagte Neubauer.

mik/ddp

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insgesamt 1590 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
21.09.2010 von samsonax:

Gesundheitsreformen, die im Kern nicht mehr sind, als immer neue Geldquellen bei den Beitragszahlern locker zu machen und gleichzeitig die Gegenleistungen einfrieren, sind bereits in der Vergangenheit Voraussetzungen für die [...] mehr...

21.09.2010 von brummero:

Das wird von der Lobby aber nicht zugelassen.Von der Regierung kommt in der Richtung auch nichts.Wer korrupt ist mehr...

20.09.2010 von Neuer Debattierer:

Nun ja. Blüm war nicht 16 Jahre, sondern nur die ersten acht Jahre für die GKV zuständig. Die restlichen acht Jahre teilen sich Gerda Hasselfeldt und Horst Seehofer. Aber das Kaninchen hat Rösler selbst in Aussicht gestellt, [...] mehr...

20.09.2010 von sitiwati: was soll

die ganze Aufregung, Blüm war 16 Jahre dran und hat nix zuwege gebracht und jetzt soll Rösler in knapp 1 Jahr das Kaninchen aus dem Hut zaubern 1 und warum regt sich nun das Volk auf ? solange dei VIPs nicht selber in der AOK [...] mehr...

19.09.2010 von brummero:

Genau.Der Rösler sorgt dafür das die Pharmakonzerne und Apotheker die Medikamente doppelt so teuer wie in der EU verkaufen dürfen.Dieser Typ der wohl noch nie gearbeitet hat, gehört in eine Zwangsjacke. So verlogen wie die [...] mehr...

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