München - Ganz ohne Blessuren kommt der Münchner Versicherungskonzern nicht davon: Die internationale Finanzkrise machte sich bei den hohen Abschreibungen seiner Tochter Dresdner Bank bemerkbar. Wegen der US-Kreditkrise haben die Dresdner allein im vierten Quartal 900 Millionen Euro an Wertberichtigungen verbucht, teilte die Allianz
mit. Dadurch entstand im Banksegment zwischen Oktober und Dezember ein operativer Verlust von 450 Millionen Euro.
Unterm Strich verbuchte der Versicherer allerdings acht Milliarden Euro Gewinn und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Münchener Konzern auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Das operative Konzern-Ergebnis klettere auf gut 10,8 Milliarden Euro. 2006 hatte der Überschuss noch bei 7,0 Milliarden Euro gelegen.
Die Aktie, die bereits zuvor in einem positiven Umfeld deutlich zugelegt hatte, stieg nach der Mitteilung noch einmal an und notierte am Nachmittag mit einem Plus von 11,8 Prozent auf 124,41 Euro. Details zum Geschäftsjahr will die Allianz, zu der auch die Dresdner Bank gehört, am 21. Februar bekanntgeben.
sam/dpa-AFX/ddp
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