Wirtschaft



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02.02.2008
 

Kritik an Beckenbauer und Schumacher

Steinbrück watscht Sport-Steuerflüchtlinge ab

Finanzminister Peer Steinbrück eröffnet eine neue Debatte über prominente Steuerflüchtlinge: Er fordert Sportler wie Franz Beckenbauer und Michael Schumacher auf, mehr für ihre Heimatländer zu tun - und nach Deutschland zurückzukommen.

München - Warnschuss vom Finanzminister: "Ich finde, sie sind verpflichtet, dieser Gesellschaft etwas zurückzugeben", sagte Peer Steinbrück mit Blick auf Schumacher und Beckenbauer. Sie sollten ihre Vorbildfunktion wahrnehmen und in Deutschland statt in steuerlich günstigeren Nachbarländern zu leben.

"Es waren die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen der Bundesrepublik Deutschland, die sie in den Stand versetzt haben, weit überdurchschnittlich zu verdienen. Was ihnen von Herzen vergönnt ist", sagte Steinbrück in der "Süddeutschen Zeitung".

Beckenbauer lebt seit Jahren in Österreich, der siebenmalige Formel-1-Weltmeister Schumacher in der Schweiz.

Steinbrück betonte: "Das ist nicht die Neiddebatte, mit der viele versuchen, Diskussionen über Ungerechtigkeit und Ungleichheit abzubiegen."

itz/ddp/AP

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