Berlin/Wiesbaden – Trotz des starken Euros hat sich die deutsche Exportbranche 2007 hervorragend geschlagen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden im abgelaufenen Jahr Waren im Wert von 969,1 Milliarden Euro ausgeführt - 8,5 Prozent mehr als 2006. Der mit Abstand wichtigste Markt für die Exporteure blieb die Europäische Union.
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Dennoch dürften die deutschen Exporte auch 2008 zulegen, wenn auch etwas weniger stürmisch als bisher. Der Branchenverband BGA erwartet wegen der schwächelnden US-Wirtschaft, des starken Euros und der Finanzkrise nur noch ein Plus von fünf bis sechs Prozent.
"Glaube nicht, dass es einen plötzlichen Absturz gibt"
Zuletzt stagnierten die Ausfuhren bereits. Im Dezember verharrten sie mit 73,4 Milliarden Euro auf dem Wert des Vorjahresmonats. Saisonbereinigt gab es sogar ein Minus von 1,2 Prozent im Vergleich zum November.
Aus Sicht von Volkswirten kein Grund zur Panik - wegen der dicken Auftragspolster vieler Exporteure erwarten sie in den kommenden Monaten wieder bessere Zahlen. "Ich glaube nicht, dass es einen plötzlichen Absturz geben wird", sagte Sebastian Wanke von der DekaBank.
Auch UniCredit-Experte Alexander Koch rechnet damit, dass die Exporte weiter zulegen: "Zwar deutlich langsamer als in den vorangegangenen Jahren, aber immer noch mit einem soliden Tempo."
itz/dpa/Reuters
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