Düsseldorf - Stellenabbau in "größerem Ausmaß" hat der Insolvenzverwalter der Pin-Holding, Bruno Kübler, heute angekündigt. Es handle sich um "notwendige Schritte zur angestrebten Sanierung der gesamten Gruppe und damit zum Erhalt zahlreicher Arbeitsplätze, die sonst nicht zu retten wären". Wie viele der insgesamt 9000 Arbeitsplätze betroffen sind, ist noch unklar.
Pin-Briefzusteller: "Es gibt weiterhin ernsthafte Interessenten"
Gerüchte über eine bevorstehende Zerschlagung der Gruppe wies der Manager zurück. Ziel sei weiterhin eine "große Lösung" mit einem Investor für die ganze Gruppe oder zumindest für große Teile. "Es gibt weiterhin ernsthafte Interessenten", sagte Kübler. Wann mit einem Abschluss der Verhandlungen zu rechnen sei, könne er hingegen noch nicht absehen. Dass demnächst bei einigen der 37 Tochtergesellschaften die Insolvenz eröffnet werde, bedeute nicht, dass die Gruppe als Ganzes nicht erhalten werden könne. Nach einem Verkauf könnten sie wieder ins bundesweite Pin-Netzwerk eingegliedert werden. "Dann könnten unter Umständen die frei gestellten Mitglieder wieder Beschäftigung finden", sagte Kübler.
Der Manager schloss auch regionale Lösungen, die eine Perspektive für einzelne Pin-Standorte bieten, nicht grundsätzlich aus. Entsprechende Angebote würden geprüft. Auch dafür gebe es zahlreiche Interessenten.
sil/AP
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wirtschaft | Twitter | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH