In dem Artikel, der an dieser Stelle veröffentlicht wurde, wurde fälschlicherweise behauptet, die Wissenschaftler Klaus Kjøller und Trøls Mylenberg hätten eine "eingehende Untersuchung" der Namensgebung bei Ikea durchgeführt. Dabei habe sich herausgestellt, dass Ikea minderwertige Produkte wie Fußabtreter nach dänischen Orten benennt und schwedische Namen für hochwertigere Artikel verwendet.
Eine solche Untersuchung gab und gibt es nicht. Tatsächlich wurde Kjøller nach eigener Aussage von einem Journalisten der dänischen Gratis-Zeitung "Nyhedsavisen" angesprochen. Kjøller beantwortete einige Fragen - und war nach eigener Aussage sehr überrascht, als ein "stark übertriebener" Artikel am Folgetag auf der Titelseite von "Nyhedsavisen" erschien und später von anderen Medien - auch im Ausland - aufgegriffen wurde.
"Die Geschichte klingt gut, aber sie ist leider nicht wahr", sagte Kjøller am Montag auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE.
Der Autor des Textes und die Redaktion haben leider versäumt, Kjøller vor Veröffentlichung des Artikels zu kontaktieren. SPIEGEL ONLINE bittet, diesen Verstoß gegen Grundregeln des journalistischen Handwerkes zu entschuldigen. Wir werden uns intensiv bemühen, solche Fehler in Zukunft auszuschließen.
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