Mittwoch, 10. Februar 2010

Wirtschaft



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27.03.2008
 

Übernahme

Chinesischer Staatsfonds will Dresdner Bank - voll und ganz

Er will nicht nur Teile, sondern das ganze Paket: Der chinesische Staatsfonds CIC möchte die Dresdner Bank übernehmen. Mit der Dresdner-Konzernmutter Allianz wird einer Zeitung zufolge schon intensiv verhandelt.

Frankfurt am Main - Zuletzt häuften sich die schlechten Nachrichten: Die internationale Finanzkrise machte sich bei der Allianz vor allem bei den hohen Abschreibungen der Konzerntochter Dresdner Bank bemerkbar - allein im vierten Quartal 2007 verbuchte sie Wertberichtigungen in Höhe von 900 Millionen Euro. Jetzt plant die China Investment Corporation (CIC) die Allianz von ihrem Sorgenkind zu befreien.

Dresdner Bank: Interner Umbau war erfolglos
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AP

Dresdner Bank: Interner Umbau war erfolglos

Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, gibt es bereits intensive Verhandlungen. Dabei plane die CIC, die gesamte Bank inklusive Filialgeschäft und Investment-Sparte Dresdner Kleinwort zu übernehmen. Zuletzt war darüber spekuliert worden, die Banker aus Fernost seien nur an einem Teil der Allianz-Tochter interessiert.

Die Dresdner Bank und ihr Mutterkonzern wollten den Bericht nicht kommentieren. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, ist der Vorstand des Versicherungskonzerns uneins, was den Verkauf an die CIC betrifft. Der Staatsfonds legt einen Teil der gewaltigen chinesischen Devisenreserven an und ist auch an dem US-Finanzinvestor Blackstone Chart zeigen sowie der angeschlagenen Investmentbank Morgan Stanley Chart zeigen beteiligt.

In der Vergangenheit hatte die Münchner Allianz wiederholt versucht, die angeschlagene Dresdner Bank wieder auf Kurs zu bringen. Seit der 24 Milliarden Euro teuren Übernahme baute sie die Tochter immer wieder um - ohne durchschlagenden Erfolg. Erst Mitte des Monats hatte der Versicherer die Dresdner Bank in eine Investmentbank und das Privatkundengeschäft aufgespalten und damit Spekulationen um eine Trennung zumindest von einem der beiden Teile angeheizt.

Zuletzt war in Berichten auf eine Zusammenführung des Filialgeschäfts der Dresdner Bank mit der möglicherweise bald zum Verkauf stehenden Postbank spekuliert worden. Auch die Deutsche Bank und die Commerzbank wollen ihr Privatkundengeschäft mit einem Kauf der Postbank stärken. Sollte die Allianz bei der Postbank nicht zum Zuge kommen, sehe ein Alternativplan vor, die Dresdner mit der Commerzbank zusammenzuführen, hieß es im "manager magazin".

sil/Reuters/dpa-AFX

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